Info - Henning Pertiet

Henning Pertiet ist die Musik wohl in die Wiege gelegt worden: unter anderem ist er ein Neffe Gottfried Böttgers – dem Pianisten, der von 1974 an 40 Jahre lang in der Bremer Talkshow '3nach9' ständiger musikalischer Gast war.

 

Aber auch im gesamten Hause Pertiet wurde und wird in jedweder familiärer Richtung Musik gemacht: sei es professionell oder privat zum eigenen Vergnügen. Letzteres allerdings macht Henning Pertiet auch heute noch - auch wenn seit 28 Jahren die Musik nicht nur Hobby, sondern auch Lebensunterhalt darstellt.

 

So organisierte er verschiedene Konzertreihen und initiierte mehrere Festivals wo sich so illustre Gäste wie Janice Harrington, Vince Weber, Abi Wallenstein, Louisiana Red oder auch BB & The Blues Shacks die Klinke in die Hand gaben und geben.

 

Aber auch mit dem wohl weltweit bekanntesten Boogie Woogie-Spezialisten Axel Zwingenberger verbindet Pertiet nicht nur eine persönliche Freundschaft, sondern man trifft sich auch gerne immer wieder zu gemeinsamen Konzerten.

 

Vor allem vier Jahre als fester Pianist der bekannten österreichischen Mojo Blues Band haben aus Henning Pertiet einen bekannten, gereiften und stilsicheren Pianisten gemacht, dem es als einem der wenigen gelungen ist authentisches Musizieren nicht mit sklavischer Nachahmung zu verwechseln – der ein eigenes musikalisches Gesicht entwickelt hat.

 

1998 wurde eine Komposition von Henning Pertiet, die er gemeinsam mit dem Saxophonisten Red Holloway schuf, sogar zum Hit: In South Carolina belegte "Take A Train, Train" über 33 Wochen die dortigen Top 10.

 

Ein Pianist spielt Boogie und Blues alleine? Wenn der Mann am Klavier Henning Pertiet ist, dann stellt sich dabei garantiert keine Langeweile ein. Denn bei ihm wird selbst der Modern Jazz eines Theolonius Monk einer Prüfung in Bluestauglichkeit unterzogen. [...]
Das gehört eindeutig in den Bereich dessen, wofür man mit vollem Recht Kulturförderung beantragen könnte [...]

aus Wasser Prawda (Online Musikmagazin)1/2012

 

Tomas Ritter (Stumble) meint: "Es gibt in Deutschland, ja sogar in Europa, kaum jemanden, der es so konsequent versteht, dem Boogie und Blues am Piano seinen eigenen Stempel aufzudrücken wie der gebürtige Hamburger."

 

Dem ist wohl kaum etwas hinzuzufügen!